Informationsgesellschaft und Globalisierung – der homo oeconomicus in Gegenwart und Zukunft muss eine wachsende Zahl von Informationen sammeln, speichern, verarbeiten und verwalten.
Heute übernehmen Datenbanken diese Aufgabe; die zentrale Steuerung erfolgt über Datenbanksysteme, um Redundanzen und Dateninkonsistenzen zu vermeiden.
Interne Datenbanken sind eine wichtige Komponente in Büroinformationssystemen, z. B. für die Adressverwaltung zur Generierung von Serienbriefen für Geschäftspartner oder für die Zahlenverwaltung zur Generierung von Deckungsbeitragsrechnungen für den Vertrieb. Die Integration von Text und formatierten Daten, d. h. Zugriff mittels SQL aus einem Texteditor oder einer Tabellenkalkulation auf eine lokale oder entfernte Datenbank, gehört zu den Standardanforderungen. Zum Einsatz kommen hierbei PC-Datenbanken oder Datenbanken, die Client-Server-Architekturen unterstützen.
Externe Datenbanken von Branchen- und Informationsdiensten, von Verbänden, staatlichen bzw. öffentlichen und internationalen Einrichtungen verbessern die Informationsinfrastruktur. Gerade für mittlere und kleinere Unternehmen kann die erschwingliche Nutzung von – sonst häufig kaum zugänglichen – Informationsquellen wesentlich zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen.
In den Datenbanken werden vielfältigste Informationen angeboten. Von chemischen Strukturformeln bis zu volkswirtschaftlichen Statistiken, von Wertpapierkursen bis zu stattgefundenen Emissionen, von Firmenangaben bis zu Messdaten, von Nachweisen zu wissenschaftlicher Literatur bis zum vollen Text von Zeitungen und Zeitschriften, aber auch von Gesetzen oder Patentschriften mit Abbildungen, von Ausschreibungen, Stellen- oder Kooperationsangeboten bis zu Forschungsberichten.
Bei der Erstellung von Informationssystemen auf Basis von Datenbanklösungen treten sowohl während des Entwicklungsprozesses als auch nach der Inbetriebnahme immer wieder Probleme auf:
Die Systeme werden später fertig als geplant
Die vorgesehenen Entwicklungskosten werden erheblich überschritten
Anforderungen der Benutzer werden zu spät erkannt und können nicht mehr berücksichtigt werden
Die Systeme funktionieren zumindest anfangs schlecht, sie sind instabil und fehlerbehaftet
Die Fehlerbehebung, Durchsatzoptimierung, Anpassung an Änderungen der Bedingungslage ist zeitaufwändig, teuer und führt zu Störungen.
Die lottobay GmbH verwendet zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Systementwicklungsprozesses das verbindlich vorgeschriebene lottobay GmbH-5-Phasenmodell